Claudia Heitkamp
 
                                 Heilpraktikerin

 

Carboxy/Quellgastherapie


Die Carboxytherapie ist heute durch die ästhetische Anwendung z.B. bei Augenringen, Tränensäcken, Fältchen, Akne, Narben und Fettansammlungen sehr bekannt.

Dabei ist die Carboxy- oder auch Quellgastherapie nicht neu. Die Ursprünge der parenteralen Nutzung des natürlichen Gases zu Heilzwecken gehen auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück.

 In den 1950er-Jahren wurde die durchblutungsfördernde Wirkung für die Verbesserung der Wundheilung, zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und zur lokalen Schmerztherapie genutzt.

Die Carboxytherapie  ist schonend und hat  eine länger anhaltende Wirkung. Das verabreichte Gas wirkt nicht nur entspannend und durchblutungsfördernd, sondern aktiviert auch die Selbstheilungskräfte des Körpers.  Durch die bessere Zelldurchblutung bauen sich auch Schlacken und Körpergifte, die häufig für schmerzhafte Blockaden und Verspannungen mitverantwortlich sind, schneller ab.

Bei der Quellgastherapie erhalten Sie direkt in die betroffene Schmerzregion mehrere Gasinjektionen. Schon nach kurzer Zeit bemerkt man ein angenehmes Wärmegefühl, manchmal auch ein leichtes Brennen. Die meisten Menschen spüren schon nach den ersten Anwendungen eine Verminderung ihrer Beschwerden.

Indikationen

  • akute und chronischen Schmerzen
  • Sportverletzungen und die Anwendung als Schmerztherapie nach Operationen.   
  • Chronische Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen,
  • Prellungen, Verstauchungen
  • Arthrose (Verschleißerkrankungen der Gelenke), Rheuma, Fibromyalgie
  • Tennis-Ellenbogen, Durchblutungsstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Wundschmerz (Verletzungen)
  • Offenes Bein
  • Fersensporn
  • Narbenschmerzen
  • Tinnitus


Kontraindikationen

Wie bei jeder medizinischen Behandlung sind auch bei der Carboxytherapie einige Kontraindikationen zu beachten, ähnlich jenen der Mesotherapie:

  • akute, unbehandelte Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen
  • Hämatologische oder Gerinnungsstörungen, Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten
  • Nieren und Atemwegsinsuffiziens
  • Schlaganfall, akute Thrombose oder Apoplex, Epilepsie
  • aktives Krebsleiden
  • aktive Autoimmunerkrankungen, insbesondere Kollagenosen
  • nicht eingestellter Diabetes
  • schwere systemische oder Hautinfektionen
  • Schwangerschaft und Stillzeit (wegen fehlender Erkenntnisse)


 

Direkte Wirkung

Die lokale Anwendung des Gases ist unschädlich, sicher und quasi Nebenwirkungsfrei. Das leichte Spannungs-und Schmerzgefühl sowie die Emphyseme (Gasansammlung) verschwinden innerhalb von 5-30 Minuten. Selten kann es zu Hämatomen(blaue Flecken) kommen. Eine besondere Vor- oder Nachbehandlung ist nicht erforderlich.


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